
Wenn man jemanden zuerst teert und dann federt, schaut der dann aus wie ein Engel wenn man ihn aus der "Stadt" treibt?
Wir haben ein Problem, das schwarze Blog und ich.
Es drängt sich etwas herein, was hier nichts zu suchen hat:
Nämlich Wörter finden für andere.
Bloggen für Leser.
Die Waagschale herausholen und nachdenken über Gefälligkeit.
Oder Konsequenzen die entstehen können, wenn man sich in ein System begiebt, das nicht mehr hervorbringt und nicht mehr erträgt als zwei verschiedene Meinungen.
Schau ich so aus, als würde mich das interessieren?
Das war eine rhetorische Frage, übrigens.
Alles hier fühlt sich klebrig an - wie Teer. Schwer, zäh, nicht gut riechend.
Haften bleibend obwohl nicht selbst angerührt.
Haften bleibend in diesem Blog hier.
Wo ist er inzwischen, der Unterhaltungswert, und somit der Nutzen, den ich davon habe, hier zu schreiben?
Wo sind die Federn?
Der Hauch von Freiheit, hier in diesem Kästchen alleine zu sein mit seinen Worten aber vielleicht Besuch zu bekommen.
Nicht weil es sich so gehört. Nicht weil auch das gefällig ist.
Sondern weil es sich so ergibt. Weil zwei Gedanken einen neuen dritten ergeben, anstatt der unendlich oft wiederaufgelegten alten zwei.
EIN neuer Gedanke!
EIN neues Wort!
EIN neuer Ton!
Nichts.
Aber dann auch nicht meine Federn hier lassen. Dann auch nicht mich verkleben lassen von der Durchschnittsträgheit des Durchschnittsgeistes.
Von Herzen die Liebe nicht im Du suchen und von durch Kontrolle errichtetes Vertrauen und der Selbstverständlichkeit mit dem der neue Tag begrüßt wird, der sein soll wie der alte, damit man nicht kratzen muss an der künstlich errichteten und um sich gescharrten Sicherheit entstanden durch Gleichgesinnte oder ihr berechenbares Gegenüber.
Weckt mich, wenn ihr neuen Tagen neues Leben geben könnt.
Lasst mich schlafen, solange ihr euch wiederholt statt euch zu zeigen.